Ist Ihr Aquariumwasser mal wieder zu warm und wissen Sie nicht, was Sie dagegen tun können? Hier einige Methoden sowie Tipps für optimales Aquariumwasser, damit es Ihren Fischen gesund geht!
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Gerade jetzt bei dieser Jahreszeit, bei der die Temperaturen mittlerweile auch über die 20 Grad Celsius hinausschießen, stellt sich jedem Aquarianer die Frage, ob sein Aquariumwasser nicht schon zu warm geworden ist, denn seine Zimmertemperatur bemisst sich auf 30 Grad Celsius.
Grundsätzlich muss man wissen, dass normale Aquarienfische im Süßwasser mehrere Wochen bei Wassertemperaturen um die 30 Grad Celsius überleben können. Allerdings ist es auf längere Dauer gesehen sowie bei manchen Fischen anders, die empfindlicher reagieren.
Damit es nicht zu solch hohen Temperaturen in Ihrem Aquarium kommt, möchte ich Ihnen hier ein paar zahlreiche Tipps geben, wie Sie ihre Fische im Sommer schützen können. Die wohl bekannteste Methode ist, dass man zunächst den Heizstab ausschaltet. Der Heizstab kann bei vollem Betrieb das Aquarium und die Aquarium Deko um mehr als 5 Grad Celsius aufwärmen, somit ist er der Hauptverursacher Nummer 1. Stellen Sie allerdings nach dem Ausschalten keine Verbesserung fest, können Sie Methode 2 verwenden. Bei der 2. Methode sollten Sie wenn möglich ein wenig Geschicklichkeit und Fingerspitzengefühl beweisen.
Man öffnet den Deckel des Aquariums und stellt einen kleinen Ventilator so auf, das der Wind auf das Wasser trifft. Das Wasser im Becken wird dadurch hin und her gewirbelt und die Temperatur senkt sich im Becken. Falls diese Methode leider auch nicht das gewünschte Ergebnis bringt, können Sie den Test starten und mit der Beleuchtung sparsamer umgehen. Dies hat außerdem den Vorteil, dass die Algenbildung zurückgeht, da die Pflanzen kein Licht erhalten und sich somit nicht fortpflanzen können, da Sie weniger Fotosynthese betreiben, da ihr das Licht fehlt.
Am besten Sie beginnen die Aquarium Beleuchtung auf 8 Stunden zu setzen mit einer Zeitschaltuhr. Ebenfalls eine weitere Möglichkeit zur Verringerung der Temperatur wäre ein erhöhter Wasserwechsel. Abzuraten ist allerdings von Eiswürfeln, die ins Aquariumwasser gelegt werden, da diese zu viel Chemie und Bakterien enthalten könnten. Genauso gilt dies für Eispacks. Als Faustregel gilt 20 % des Wassergehalts alle 7 Tage auszuwechseln. Sie können es jedoch auch erhöhen auf 15-20% alle 3Tage, jedoch müssen Sie dann auf die richtige Wasserzusammensetzung achtgeben, da ansonsten wohl zahlreiche Fische sterben würden.
Hier ein paar kleine Tipps zum Wasserwechsel:
Sie können zum Einen das normale Leitungswasser mit Osmosewasser vermischen. Osmosewasser ist fast ausschließlich H2O und ist fast komplett frei von Härtebildnern, Mineralien und Keimen. Osmosewasser wird Ihnen in jedem Fachgeschäft empfohlen, da es eine wahre Wohltuen für ihre Fische ist. Zum Anderen bietet sich die Chance, Regenwasser in einer Tonne zu speichern und vorm Gebrauch zu filtern. Des Weiteren sollten Sie häufiger Tests mit ihrem Wasser durchführen, die Ihnen angeben, wie groß der pH-Wert ist. Eine Zugabe von CO2 würde den pH-Wert erhöhen. Allerdings ist zu viel CO2 schlecht für die Fische. Zu wenig CO2 aber wiederum schlecht für die Pflanzen.
Grundsätzlich gilt aber, je wärme das Aquariumwasser ist, desto weniger ist der CO2-Gehalt im Becken. Spricht Sie müssen bei höheren Temperaturen dafür sorgen, dass sie beim Wasserwechsel mehr CO2 hinzugeben. Falls Sie einen Fischladen in der Nähe besitzen, könnten Sie sich auf die Suche nach Tetra Aqua Safe begeben, welches ein Lösungsmittel ist zum Wasseraufbereiten. Jedoch gilt stets die Regel, dass je weniger Chemie in ihrem Wasser vorhanden ist, desto wohler fühlen sich Ihre Fische und darauf kommt es schließlich an.
Tags: Aquarium Beleuchtung, Aquarium Pflanzen, warmes aquariumwasser


Ich verwende immer Osmosewasser mit ein bisschen klarem Wasser dazu.
[...] können usätzliche Nährstoffe in Warmes Aquariumwasser verabreichen, dass dient als Futtermittel nicht nur den Fischen, Pflanzen und Korallen sondern [...]